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Bauphase der Moon Star
BEIM BAU DER YACHT VERWENDETE HOLZARTEN UND LEIME
Bei den für den Bau der Yacht bevorzugten Hölzern handelt es sich um Tropenhölzer. Die so verwendeten Hölzer wurden Stammweise gekauft, auf Sägetischen zugeschnitten und bis zum Erreichen des erforderlichen Feuchtigkeitsgrads in Trockenkammern getrocknet und für die spätere Verwendung aufbewahrt und gelagert.
Bei der Herstellung des Schiffsrumpfes wurde Sipo- und Iroko-Holz verwendet, für einige massive Spanten auch Sapelli-Holz. Die Decks wurden mit laminiertem Sipo und Sapelli-Holz, zum Teil auch aus Iroko-Holz gefertigt.
Als Leime wurden System Epoxydharze der Marke WEST (Großbritannien) und Schiffsbauleime der Marke Semperoc (Schweiz) verwendet. Als Spanplatten wurde mit der Marke Starwood die beste Qualität von wasserbeständigen Spanplatten verwendet. Davon wurden ca. 50 Kubikmeter verbraucht.
Für die auf den Decks verlegten Teakhölzer wurde Birma-Teakholz in Stämmen gekauft, in Balken zerschnitten und danach weitere 12 Monate einer zweiten Trocknung unterzogen.
Beim Bau der gesamten Yacht wurden insgesamt brutto 60 Kubikmeter Iroko-Stämme, 50 Kubikmeter Sipo-Stämme und 10 weitere Kubikmeter an Iroko-Balken und 7 Kubikmeter an Birma-Teakholz verwendet. Das Teakholz wurde auf den Decks mittels Leimung ohne Verschraubung verlegt. Dabei handelt es sich um das aufwendigste und gleichzeitig beständigste System.
Alle für die Verbindung der Holzsegmente des Bootsskeletts verwendeten Verbindungselemente und Schrauben sind RINA Lloyd-zertifiziert und wurden nach Durchführung von chemischen Tests, sowie Festigkeits- und Zugfestigkeitstests eingebaut. Es handelt sich komplett um Verbindungselemente aus 316L rostfreiem Edelstahl. Die Schraubenköpfe wurden durch Schmieden in Schlüsselkopfform gebracht.
Die angegebenen Holzvolumina beinhalten Ausschuss und Verschnitt.
BEIM BAU DER YACHT VERWENDETE FARB- UND VERBUNDFASERSYSTEME
Alle beim Bau der Yacht verwendeten Farben stammen vom englischen Hersteller INTERNATIONAL. Die Lackierung steht unter der Gewährleistung dieser Firma und wurde ständig Abschnitt für Abschnitt durch Inspektoren der Firma untersucht. Nachdem die notwendigen Informationen durch die die Lackierung durchführenden Personen zusammengetragen wurden, wurde immer jeweils zum nächsten Abschnitt übergegangen. Dabei wurden keine unkontrollierten und riskanten Aktionen gestattet.
Die Vorbehandlung und Grundierung wurde seitens der Schiffsbauer vollendet und der Rumpf danach den Lackierungstechnikern übergeben. Auf das Holz wurden 290 Gramm diagonal aufgetragene Fasern der englischen Firma WEST aufgebracht und diese danach mit Epoxydharz der gleichen Firma unter Kontrolle der Feuchtigkeit und Temperatur versiegelt.
Zum Schleifen und Hobeln wurden Geräte der Marke 3M und Atlas, beide aus England, verwendet. Bei der Anwendung der Lacke wurden seitens der durchführenden Personen stets Atemschutzmasken der Marke 3M (England) getragen.